Der Begriff Hausfrauenkredit ist eigentlich als Kreditart nicht mehr
geläufig. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten
Konsumkredit. Also um einen Kredit mit einer niedrigen Kreditsumme, die
meist zum Kauf von Möbeln oder Ähnlichem verwendet und
deshalb auch von vielen Hausfrauen in Anspruch genommen wird.
Ist zum Beispiel bei Eheleuten einer nicht berufstätig, kann der
andere einen Kredit im kleinen Rahmen aufnehmen, ohne hierzu die
Unterschrift des Ehepartners zu benötigen. Voraussetzung für
die Gewährung eines Hausfrauen- oder Konsumkredits ist ein
entsprechendes Einkommen vom Ehemann.
Kreditlaufzeiten und Rahmenbedingungen
Ein Kredit wird in festgelegten Raten zurückgezahlt. Die
Laufzeiten liegen zwischen 12 und 84 Monaten. Empfehlenswert ist der
Hausfrauenkredit, egal ob als Onlinekredit oder über ein normales
Kreditinstitut für alle, die sich etwas anschaffen möchten,
dass etwas teurer ist, als die Ersparnisse es zulassen, die aber keinen
größeren Kredit benötigen.
Ein Hausfrauenkredit ermöglicht auch Menschen, die keine
Ersparnisse haben, sich spezielle Wünsche zu erfüllen. Da die
geforderte Sicherheit bei einem derartigen Kredit lediglich ein
Beschäftigungsverhältnis ist, kann fast jeder ein solches
Darlehen erhalten. So besteht auch für Menschen, die nicht in der
Lage sind, einen Kredit über eine größere Summe
aufzunehmen, die Möglichkeit sich kleinere Beträge zu leihen
um sich bestimmte Artikel mit höherem Preis zu leisten.
Für Kreditnehmer mit negativen Einträgen in der Schufa bietet
sich anstelle eines gewöhnlichen Kredites besser gleich die
Beantragung eines schufafreien Kredites an.
Wie berechnet sich der Zins bei einem
Hausfrauenkredit?
Die Konditionen, die Banken bei ihren Krediten ansetzen, sind von
verschiedenen Faktoren abhängig. Zuerst ist dies natürlich
das allgemeine Zinsniveau, welches von der Europäischen
Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Dieses wiederum ist abhängig
von der allgemeinen Wirtschaftslage sowie der Inflation in Europa.
Weiterhin wollen die Banken mit der Vergabe von Krediten Geld
verdienen, um ihre Angestellten bezahlen und ihre Aktionäre
befriedigen zu können. Um dieses Ziel zu realisieren, werden die
Zinsen für Kredite meist gestaffelt festgelegt, auch wird seit
2007 der Zins nur noch bonitätsabhängig festgelegt.
Bei den meisten Banken richten sich die Zinsen für
Hausfrauenkredite nach der Laufzeit sowie der Kredithöhe und der
Bonität des Kreditnehmers. Hierbei gilt, dass für kurze
Laufzeiten und geringe Darlehensraten in der Regel nur geringe
Zinssätze berechnet werden, da das Risiko für die Bank bei
diesen Darlehen ebenfalls gering ist. Je höher jedoch das Risiko,
desto höher ist auch der berechnete Zins. Somit erhöht dieser
sich meist bei Darlehen ab 10.000 Euro sowie bei Laufzeiten über
36 Monate.
Weiterhin ist die Bonität, also die Kreditwürdigkeit des
Kunden, bei Kreditvergaben entscheidend, denn auch hier erhöht
sich das Risiko der Bank, je schlechter die Bonität des Kunden
eingestuft wird. Seit der Einführung von Basel II müssen
Banken bei Darlehen an Kreditnehmer mit einer geringen Bonität
zusätzliche Rückstellungen leisten, durch die hohe Kosten
entstehen, die an den Kunden in Form eines erhöhten Effektivzins
weitergereicht werden.