Die Konditionen, die Banken bei ihren Krediten ansetzen, sind von
verschiedenen Faktoren abhängig. Zuerst ist dies natürlich das
allgemeine Zinsniveau, welches von der Europäischen
Zentralbank (EZB)
festgelegt wird. Dieses wiederum ist abhängig von der allgemeinen
Wirtschaftslage sowie der Inflation in Europa.
Weiterhin wollen die Banken mit der Vergabe von Krediten Geld
verdienen, um ihre Angestellten bezahlen und ihre Aktionäre befriedigen
zu können. Um dieses Ziel zu realisieren, werden die Zinsen für Kredite
meist gestaffelt festgelegt, auch wird seit 2007 der Zins nur noch
bonitätsabhängig festgelegt.
Bei den meisten Banken richten sich die Zinsen für Hausfrauenkredite
nach der Laufzeit sowie der Kredithöhe und der Bonität
des
Kreditnehmers. Hierbei gilt, dass für kurze Laufzeiten und geringe
Darlehensraten in der Regel nur geringe Zinssätze berechnet werden, da
das Risiko für die Bank bei diesen Darlehen ebenfalls gering ist. Je
höher jedoch das Risiko, desto höher ist auch der berechnete Zins.
Somit erhöht dieser sich meist bei Darlehen ab 10.000 Euro sowie bei
Laufzeiten über 36 Monate.
Weiterhin ist die Bonität, also die Kreditwürdigkeit des Kunden, bei
Kreditvergaben entscheidend, denn auch hier erhöht sich das Risiko der
Bank, je schlechter die Bonität des Kunden eingestuft wird. Seit der
Einführung von Basel II müssen Banken bei Darlehen an Kreditnehmer mit
einer geringen Bonität zusätzliche Rückstellungen leisten, durch die
hohe Kosten entstehen, die an den Kunden in Form eines erhöhten Effektivzins
weitergereicht werden.
© Ratenkredit-günstig.info - Informationen & Tips zum Thema
Hausfrauenkredit.