Die so genannten Vollbanken halten schon eine ganze Palette an
Angeboten für die Kunden bereit. Das beginnt bereits beim Cash
Konto, das jedermann zur Abwicklung seines gesamten bargeldlosen
Zahlungsverkehrs nutzen kann. Das reicht vom Online Banking bis hin zur
Barabhebung am Geldautomaten. Wer dort Geldbestände nicht
benötigt, sollte sie in eine Gewinn bringende Geldanlage stecken, die zum
Beispiel in Form von Tagesgeld und Festgeld möglich ist. Die
aktuelle Zinsentwicklung zeigt hier, dass man mittlere
Anlagezeiträume von ein bis zwei Jahren bevorzugen sollte.
Als gute Kapitalanlage eignet sich auch der Sparplan, den man in
verschiedenen Formen geboten bekommt, wo man bei einigen sogar an den
Entwicklungen an der Börse profitieren und zusätzliche Zinsen einstecken kann, wenn ein Teil
der Anlage zum Beispiel in einen Investmentfonds gegeben wird. Man
sollte allerdings darauf achten, dass die Guthabenzinsen nach
möglichst kurzen Zeitabschnitten dem gesammelten Vermögen
zugeschlagen werden, weil sich das positiv auf die erzielbare Rendite
auswirkt. Außerdem gibt es bei dieser Form des Zielsparens auch
Möglichkeiten, staatliche Förderungen einstreichen zu
können, wenn man es als Altersvorsorge verwendet und im Vertrag
einige spezielle Regelungen dazu getroffen werden. Das ist einerseits
der Zeitpunkt der Auszahlung, der möglichst nicht vor dem
frühesten Eintrittsalter bei der gesetzlichen Rentenversicherung
liegen sollte. Eine teilweise Kapitalauszahlung ist
förderunschädlich möglich, aber der größte
Teil muss in Form einer Leibrente ausgezahlt werden, wenn man die
staatlichen Zulagen kassieren möchte.
Wer sein Vermögen einer Bank anvertrauen möchte, der sollte
sich natürlich einerseits die besten Konditionen sichern, aber
andererseits darauf achten, dass er zu Gunsten gute Rendite nicht auf
die Sicherheit seines angelegten Geldes verzichtet. Besonders bei
Banken aus dem Ausland sollte man hier etwas Vorsicht walten lassen und
sich ein konkretes Bild über die Einlagensicherung im jeweiligen
Heimatland der Bank manchen.
Auch sollte man sich keine Hoffnungen machen, dass man bei der Wahl
einer ausländischen Bank um die Abgeltungssteuer herum kommt.
Innerhalb Europas gibt es zwischenstaatliche Verträge, die die
Banken dazu verpflichten, bei deutschen Kunden die Gewinne an den
Fiskus zu melden und die Abgeltungssteuer abzuführen. Einzig die
Schweiz hat sich ausbedungen, dies in anonymisierter Form tun zu
können, weil man keine Abstriche beim Bankgeheimnis machen
möchte.